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Wohin mit dem Reisegeld?

Reisende

Auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin war die Stiftung für die Freiheit mit einem Panel unter dem Titel "Tourismus – Terrorismus – Totalitarismus: Reisen in Risikoländer und in autoritäre Regime" vertreten. Zusammen mit Reiseanbietern, Touristikkonzernen und dem Fachpublikum diskutierten die Experten des Stiftungs-Panels über den Zusammenhang zwischen Reisen und Menschenrechten.

Anhand von Beispiel von Nordkorea, Usbekistan und Pakistan beleuchtete TV-Moderator Ali Aslan logistische und ethische Fragen zu Reisen in Risikoländern. Stiftungsvorstandsmitglied Wolf-Dieter Zumpfort erklärte in seiner Eröffnungsrede, warum sich die Stiftung für die Freiheit dieser Diskussion stellt: "Zu unseren Kernaufgaben als Institution des Liberalismus gehört, für die weltweite Anerkennung von Menschenrechten zu streiten und den Aufbau rechtsstaatlicher Strukturen zu unterstützen – und dies mit dem Ziel, dass jeder Mensch auf dieser Welt in Freiheit leben kann."

Gerade Nordkorea sei in dieser Hinsicht ein Problemfall. Viele Teilnehmer überraschte die Tatsache, dass ein Urlaub im abgeschotteten Land überhaupt möglich ist. Mehr als zwei Wochen im Land würde der dortige Projektleiter der Stiftung für die Freiheit, Lars-André Richter, jedoch nicht empfehlen, da zu viel an Kultur im Zweiten Weltkrieg zerstört worden sei. Auch klimatisch böte sich eher ein Wanderurlaub an. Einsamkeit finde der Urlauber dabei allerdings nicht: "Man kann zwar alleine buchen, wird jedoch nicht alleine reisen", gab Richter mit Blick auf die allumfassende Überwachung von Ausländern in Nordkorea zu bedenken.

Hier können Sie den Bericht der Stiftung in voller Länge lesen.

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