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Amerika vor den Kongresswahlen 2018

Die Machtverhältnisse im US-Kongress könnten sich verschiebenDie Machtverhältnisse im US-Kongress könnten sich verschieben

Im November 2018 finden Halbzeitwahlen im US-Kongress statt. Nach der 2016-Wahlpleite seien die Demokraten fest entschlossen, den Republikanern ihre Mehrheiten streitig zu machen, so Iris Froeba, Policy Analyst und Media Officer im Transatlantischen Dialogprogramm der Stiftung für die Freiheit in Washington. "Wollen die Demokraten in diesem Jahr die Mehrheitsverhältnisse im Senat kippen, müssten sie mindestens zwei Mandate hinzugewinnen", erklärt sie.

Für die Partei, die im Weißen Haus regiert, seien diese Halbzeitwahlen oft sehr gefährlich, hebt Froeba hervor. Im Senat dürften es die Demokraten aber schwer haben: "Von den 35 Mandaten, die im November zur Wahl stehen, sind derzeit 26 in demokratischer und neun in republikanischer Hand. Die Republikaner müssen also weitaus weniger Sitze verteidigen als die Demokraten." Hinzu komme, dass nur bei zwei der neun republikanischen Sitze der Ausgang als ungewiss gelte. "Die Demokraten müssen hingegen 26 Mandate verteidigen, von denen acht als umstritten gelten", erläutert Froeba.

Die Stiftungsexpertin gibt einen Überblick der politischen Lage und erklärt, welche Senatsrennen besondere Spannung versprechen könnten. Lesen Sie hier ihre Analyse. (ch)

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