StiftungDas aktuelle Interview

Die Rente mit 63 gehört abgeschafft

Marie-Christine OstermannMarie-Christine Ostermann sieht auch in der Digitalisierung Chancen für die Rentenpolitik
12.10.2016 - 11:45

Die Unternehmerin Marie-Christine Ostermann spricht im Interview mit freiheit.org über die Herausforderungen der aktuellen Rentenpolitik sowie Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Ihrer Ansicht nach begünstigt die aktuelle Rentenpolitik einseitig die ältere Generation. Sie ist der Überzeugung: "Wichtig wäre, die Lebensarbeitszeit jetzt an die Lebenserwartung zu koppeln. Das würde die Rentenbeiträge entlasten und das Rentenniveau stabilisieren." Mit Blick auf den demografischen Wandel  konstatiert sie: "Die gut ausgebildeten Älteren fehlen schon jetzt auf dem Arbeitsmarkt."

Um die Herausforderung des demografischen Wandels in ihrem Unternehmen zu meistern, würden sie versuchen, die Arbeitnehmer so lange wie möglich im Unternehmen zu halten und dabei möglichst flexibel zu sein:  "Wir wollen unbedingt auch Frührentner länger in unserem Betrieb beschäftigen. Wir brauchen daher die Flexi-Rente, den flexiblen Übergang in den Ruhestand." Die Flexi-Rente werde aber nicht die negativen Folgen der Rente mit 63 kompensieren können. "Die Rente mit 63 gehört abgeschafft", so Ostermann.

Lesen Sie hier das vollständige Interview.

Kommentare (4)

gast1234
09.11.2016 - 15:39
Wenn man nicht mehr mit 63 in Rente gehen könnte, würde ich (57) sofort aufhören und H4 beziehen. Ich schleppe mich nur noch jeden Tag dort hin, nur die Aussicht auf ein Aufhören mit 63 lässt mich das aushalten. Wenn ich noch 10 Jahre vor mir hätte würde ich sofort aufgeben.
gast1234
09.11.2016 - 15:38
Wenn man nicht mehr mit 63 in Rente gehen könnte, würde ich (57) sofort aufhören und H4 beziehen. Ich schleppe mich nur noch jeden Tag dort hin, nur die Aussicht auf ein Aufhören mit 63 lässt mich das aushalten. Wenn ich noch 10 Jahre vor mir hätte würde ich sofort aufgeben.
Hans Wurst
13.10.2016 - 13:15
Einheitskasse ist eine gute Idee. Aber warum dann unterschiedliche Rentenhöhen? Es kann doch auch jeder eine Einheitsrente bekommen. Wer im Alter mehr haben will soll doch privat vorsorgen.
Trueteam
12.10.2016 - 20:10
Meiner Ansicht nach gehört bei der Rente eine Einheitskasse eingeführt, in der alle einzahlen, also Angestellte, Beamte, Politiker, Selbständige, Landwirte. Weiterhin soll sich die Prozentzahl des Beitrag nach der Höhe des Einkommen richten. Jeder soll mit 65 Jahren in Rente gehen können. Kranke Leute und Behinderte evtl. früher. Jeder soll mid. 900,00 € im Monat bekommen, niemand mehr als 1600,00 € im Monat. Nebeneinkommen soll nicht angerechnet werden, damit sich zusätzliche private Vorsorge lohnt
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