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Klare Fronten im Wahlkampf

Patrick DöringPatrick Döring

FDP-Generalsekretär Patrick Döring bezieht klar Position im Wahlkampf. Für Wettbewerbsfähigkeit – gegen mehr Steuern und Schulden.

Döring erklärte im Video-Interview mit dem "Südkurier", dass mit den personellen Entscheidungen Anfang des Jahres und auf dem Programmparteitag im Mai Klarheit geschaffen worden sei. Die FDP stehe "für Entlastung der arbeitenden Mitte der Gesellschaft, gegen neue Verschuldungstendenzen, für mehr Wettbewerbsfähigkeit, weniger Umverteilung und mehr Leistungsgerechtigkeit in Deutschland". "Das sind die Themen, mit denen wir wahlkämpfen werden", stellte Döring klar.

Es werde immer deutlicher, dass bei dem Angebot von Steinbrück und Trittin höhere Steuern, mehr Schulden, weniger Leistungsgerechtigkeit auf die Mitte der Gesellschaft zukämen. Schwarz-Gelb "mit einem guten Anteil FDP" seien im Gegensatz dazu ein erfolgreiches Gegenmodell. "Ich kann nicht sehen, dass die Leute danach lechzen, mehr Steuern zu zahlen."

Es müsse deutlich gemacht werden, wo die Unterschiede zwischen den Parteien liegen, unterstrich Döring. Er zog das Wahlprogramm als Beispiel heran. Dort werde über 500 Mal das Wort "müssen" verwendet. Die grüne Sichtweise: "Alle müssen immer" passe nicht zum liberalen Credo von Freiheit und Verantwortung. Die zentrale Frage sei, wie Deutschland weiter stark bleibe. Er warnte davor, zu glauben, dass eine Schwächung Deutschlands eine Stärkung Europas bedeute. "Da müssen wir dagegenhalten", unterstrich der Generalsekretär.

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