FDPBildungspolitik

Kooperationsverbot abschaffen und Bildungsmethoden updaten

Christian Lindner auf der Bildungsmesse in KölnChristian Lindner auf der Bildungsmesse in Köln
17.02.2016 - 15:20

Am Dienstag war eine Delegation der FDP-Fraktion im Landtag NRW auf der Bildungsmesse "didacta" in Köln zu Besuch. Zusammen mit Yvonne Gebauer, bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, und Thomas Nückel, medienpolitischer Sprecher der Fraktion, kam FDP-Chef Christian Lindner mit Lehrkräften, Wirtschaftsvertretern und weiteren Experten ins Gespräch. Dabei ging es in erster Linie um die Digitalisierung und Modernisierung des Bildungssystems.

Diese Riesenherausforderung müsse nämlich aus Aufgabe des Gesamtstaates angegangen werden, verdeutlichte Lindner im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf der Messe. Ein weiteres Ziel der Freien Demokraten ist die Abschaffung des Kooperationsverbots im Bildungswesen. "Der Bildungsföderalismus ist längst zum Problem geworden", konstatierte der Freidemokrat. Auch gebe es immer mehr Stimmen, die sich dieser Forderung anschlossen – darunter Lehrer, Gewerkschaften und Vertreter der Wirtschaft. Die einzige Partei, die sich immer noch dagegen stelle, sei die CDU, kritisierte Lindner.

Für den Freidemokraten liegt es auf der Hand: Bei der Modernisierung des deutschen Bildungssystem dürfe nicht länger gezögert werden. "Die Länder und die Kommunen können in der Frage der Digitalisierung nicht allein gelassen werden, sonst steht Deutschland ganz schnell auf dem Abstellgleis", warnte er.

Christian Lindner und Yvonne Gebauer haben die Messe didacta in Köln besucht. Digitale Bildung stand im Mittelpunkt des Besuchs.

Posted by FDP-Landtagsfraktion NRW on Tuesday, February 16, 2016

Allen Jugendlichen beste Bildungschancen eröffnen

Beste Bildung hat für die FDP-Landtagsfraktion in NRW absolute Priorität. Die Freien Demokraten möchten, dass junge Menschen befähigt werden, ihr Leben selbstbestimmt in die Hand nehmen zu können. Mit dem Trend der Digitalisierung aller Lebensbereiche werden sich Berufs- und Lebensrealitäten immer stärker verändern. Deshalb müssten Kinder und Jugendliche schon frühzeitig lernen, kompetent mit digitalen Medien umzugehen. Allerdings haben die meisten Schulen, auch in Nordrhein-Westfalen, bei digitaler Bildung noch Nachholbedarf. So verfügen sie vielfach weder über schnelles Internet und digitale Lernmedien, noch sind sie mit mobilen Geräten ausgestattet. Aus liberaler Sicht gilt es, diesen Zustand unverzüglich zu ändern.

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