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Mord-Urteil im Raser-Prozess ist deutliches Zeichen

JustiziaJustizia
28.02.2017 - 12:30

Zwei Raser, die bei einem illegalen Autorennen einen 69 Jahre alten Mann getötet hatten, sind wegen Mordes verurteilt worden. Paul Fresdorf, Mitglied der FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, begrüßte das Urteil: "Der Rechtstaat muss hier die Grenzen aufzeigen, die persönliche Freiheit endet da, wo sie die Anderer einschränkt."

Das Berliner Landgericht hat beide Raser zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt und die Führerscheine auf Lebenszeit entzogen. Im Februar des vergangenen Jahres rammte einer der Fahrer, die an einem illegalen Autorennen teilnahmen, den Jeep eines Mannes, der daraufhin verstarb. Fresdorf stellte klar, dass es in Berlin weder Platz für Autohasser gebe, die Autos anzünden, noch für Autoraser, die aus ihren Autos gefährliche Waffen machten.

Das Urteil zeige, dass das deutsche Rechtssystem funktioniere und nicht immer nach Verschärfungen der Regeln gerufen werden müsse, konstatierte der Abgeordnete. Er betonte: "Wenn die Regeln angewandt werden, reicht es vollkommen aus."

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