FDPKinderarmut

Neue Chancen für Familien durch Kindergeld 2.0

Kinder vor einer SchuleKinder brauchen mehr Unterstützung

In Saarbrücken ist die Kinderarmut besonders hoch. Heike Müller, familienpolitische Sprecherin der FDP Saar, fordert ein Kindergeld 2.0, "um diese Zahlen deutlich zu senken." Sie kritisierte, dass die Landesregierung den Status quo lediglich zementierte. Statt familienbezogene Leistungen auf die Leistungen nach dem SGB II anzurechnen, soll durch ein Kindergeld 2.0 und einen eigenen Anspruch des Kindes die Situation nachhaltig verbessert werden.

Müller legte dar, dass das Kindergeld 2.0 sich aus einem einkommensunabhängigen Grundbetrag, dem einkommensabhängigen Kinder-Bürgergeld (Flexibetrag), das die wirtschaftliche Situation der Eltern berücksichtigt, und Gutscheinen für Leistungen für Bildung und Teilhabe zusammensetzen solle. "Diese unbürokratische Neuregelung des Kindergeldes soll sicherstellen, dass die Leistungen auch bei den Kindern ankommen", stellte sie klar. Die Vorteile dieser Herangehensweise liegen für die Familienpolitikerin auf der Hand: "Wir eröffnen uns mit der Einführung des Kindergelds 2.0 mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit, was wir als Grundlage für ein persönliches Vorankommen und ein selbstbestimmtes Leben ansehen."

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