FDPNahost-Konflikt

Reisetagebuch: Beer setzt Signal der Solidarität

Nicola BeerNicola Beer setzt Signal der Solidarität
01.08.2014 - 12:46

FDP-Generalsekretärin Nicola Beer will ein Zeichen gegen Antisemitismus und Intoleranz setzen. Gemeinsam mit fünf Politikern der anderen Parteien reiste sie jetzt nach Israel.  Sie treibt um, wie man die Gewalt stoppen kann: "Jeder Tote, jeder Verletzte ist zu viel", erklärte sie vor der Abreise.

Sie will „ein Signal der Solidarität mit den Menschen in diesem Land setzen“. Gleichzeitig möchte sie die Hoffnung nicht aufgeben, dass „ein Weg gefunden werden kann, der die Spirale der Gewalt durchbricht und Frieden für die Menschen in der gesamten Region schafft. Denn überall wo Krieg geführt wird, am Ende bleibt stets die Menschlichkeit auf der Strecke."  Beer hofft auf einen baldigen Waffenstillstand im Gaza-Konflikt: „Wenn doch endlich wenigstens eine Waffenruhe vereinbart werden könnte“, schreibt sie auf ihrer Facebook-Seite.

Walter Klitz, Projektleiter für Israel und die Palästinensischen Gebiete der Stiftung für die Freiheit, hatte zuvor ausgeführt, dass sowohl Israel als auch die Palästinenser alles unternehmen müssten, um die zivile Bevölkerung zu schützen. „Denn es ist davon auszugehen, dass die Kampfhandlungen so lange anhalten werden, bis sichergestellt werden kann, dass weitere Angriffe auf Israel ausgeschlossen werden können.“ Wichtig sei vor allem, dass sich beide Seiten der Mäßigung und Deeskalation verpflichteten.

Kommentare (5)

Landgraf Klaus-Dieter
05.08.2014 - 12:57
Die Israelreise der Generalsekretärin der FDP ist ein Beweiß von humanitärer Solidarität mit der leidenden Bevölkerung. Es muß endlich noch mehr getan werden das der Krieg zu Ende geht
Landgraf Klaus-Dieter
31.07.2014 - 14:30
Der Besuch von Frau Beer ist voll zu Unterstützen und zu Begrüßen. Es sollten in Zukunft mehr Politiker nach Israel reisen. Der Krieg sollte so schnell wie möglich beendet werden
Rolf Heinrichs
31.07.2014 - 07:14
Flagge zeigen und sich auf die Zukunft ausrichten ist für die Generalsekretärin und die gesamte FDP ein guter Weg. Die 2013 aus dem Bundestag herausgewählte FDP gehört auch an den Brennpunkt des Weltgeschehens, um sich ein Bild zu machen, was da schief läuft. Das Ziel Einzug 2017 in den Bundestag, mit Argumenten zeigen, was die AfD für Deutschland und was die FDP für Deutschland bedeutet, dazu dient auch die Reise von Nicola Beer nach Israel. Das linke deutsche Spektrum der Putin- und Nahostgewaltversteher braucht eine FDP mit ihren Ideen von Freiheit und Verantwortung. Ich finde die Reise von Nicola Beer wichtig und gut.
Klaus Debus
30.07.2014 - 16:58
Unser Dietrich Genscher arbeitete Jahrzehnte unermüdlich mit eindeutiger Strategie, um den Eisernen Vorhang zu knacken. Beers weiße Taube in Jerusalem ist mit Verlaub unter Niveau einer friedensstiftenden FDP, selbst wenn sie sich mit schußsicherer Weste und Helm und echtem persönlichen Risiko auch nach Gaza begibt.
Christian Cieplik
29.07.2014 - 13:58
gut gemacht!

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