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Rente endlich zukunftssicher machen

Nicola BeerNicola Beer

Das Institut der Deutschen Wirtschaft hat ein Renten-Gutachten erstellt. "Das Gutachten macht noch einmal deutlich, dass Forderungen nach einem gleichbleibenden oder steigenden Rentenniveau abenteuerliche Versprechen sind", konstatierte FDP-Generalsekretärin Nicola Beer. Generationengerechtigkeit sehe anders aus. "Statt über das Rentenniveau und weitere Wahlgeschenke zu diskutieren, sollte die Große Koalition die Rente zukunftsfest machen."

Angesichts des demografischen Wandels würde das Rentensystem weiter erodieren, warnte Beer. "Denn würde man das aktuelle Niveau beibehalten oder wieder anheben, entstünden in einigen Jahren astronomische Mehrkosten von bis zu 52 Milliarden Euro jährlich. Diese müssten im Wesentlichen von jetzigen und kommenden Arbeitnehmern über Beitragssätze von bis zu 25 Prozent bezahlt werden, führte die Generalsekretärin aus. Dies gefährde Arbeitsplätze und verringere den Spielraum für die private Vorsorge. Beers Fazit: "Generationengerechtigkeit sieht anders aus."

Statt über das Rentenniveau und weitere Wahlgeschenke zu diskutieren, sollte die Große Koalition die Rente zukunftsfest machen, forderte die FDP-Generalsekretärin. Dazu gehöre auch eine Altersvorsorge nach dem Baukastenprinzip, die gleichermaßen auf gesetzliche, betriebliche und private Vorsorgeelemente setze. Sie forderte außerdem mehr Transparenz für die Arbeitnehmer durch ein Onlineportal, dass für jeden alle diese Elemente übersichtlich abbilde und zusammenführe. "Ein flexibler Renteneintritt, "der die persönliche Erwerbsbiografie berücksichtigt und längeres Arbeiten ermöglicht", sei auch notwendig, führte Beer aus.

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