FDPEnergie

Sonderbehandlung für Erneuerbare beenden

Hermann Otto SolmsHermann Otto Solms

Die EU-Kommission will durch ein neues Energiepaket die europäischen Klimaschutzziele erreichen. FDP-Präsidiumsmitglied Hermann Otto Solms begrüßte das geplante Ende des Einspeisevorrangs für erneuerbare Energien. Er unterstrich: "Es unterscheidet sich damit maßgeblich vom nationalen Alleingang Deutschlands mit seinen planwirtschaftlichen Zielen und nicht enden wollenden Subventionen."

Solms verdeutlichte, dass die erneuerbaren Energien sich schon längst am Markt etabliert hätten und deswegen keine Sonderbehandlung mehr benötigten – "geschweige denn weitere finanzielle Förderung". Es bleibe zu hoffen, "dass die Bundesregierung endlich einen gemeinsamen europäischen Weg einschlägt und sich vom EEG und der Umlage verabschiedet", betonte er.

Hintergrund

Das EU-Energiepaket sieht neben freierem Wettbewerb für erneuerbare Energien unter anderem ein verbindliches CO2-Einsparziel von 30 Prozent statt wie bisher geplant 27 Prozent im Vergleich zu 1990 vor. Erreicht werden soll dieses Ziel primär durch mehr Effizienz. Dies bedeutet auch für Verbraucher Veränderungen.

Kommentare (1)

Stefan Werner
02.12.2016 - 09:35
Liebe FDP, sofern alle Subventionen und Begünstigungen für die atomare und fossile Energieträger wegfallen und die Folgekosten in Form einer CO2 Steuer bei den fossilen sowie eine Brennelementesteuer bei den atomaren eingeführt würde, wäre ich voll auf ihrer Seite. So wie Ihre Partei das aber formuliert handelt es sich um eine reine Mogelpackung!
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