FDPWohnungsmarkt

Steigende Kosten beim Wohnungsbau verhindern

Holger ZastrowHolger Zastrow
25.02.2016 - 11:13

Es fehlen Wohnungen in Deutschland. Die Wohnungs- und Immobilienbranche fordert deswegen eine "Wohnungsbau-Offensive". FDP-Präsidiumsmitglied Holger Zastrow unterstützt diesen Vorschlag: "Der Wohnungsbau wird schon seit Jahren durch eine falsche Politik der großen Koalition erschwert."

Mietpreisbremse, Energieeinsparungsverordnung und Mietrechtsnovellen bremsten Investitionen in Neubauten und Altbestand regelrecht aus – "sie sind zu teuer geworden", erläutert Zastrow. Dies führe vor allem in den Wachstumsregionen zu Wohnungsmangel und steigenden Preisen. Er verdeutlicht: "Die Leidtragenden sind die, die am dringendsten günstige Wohnungen brauchen: Studenten, Geringverdiener, Flüchtlinge."

Für den Freidemokraten ist klar: "Wir brauchen nicht weitere Überregulierungen, die die Kostenschraube weiter nach oben drehen." Zastrow plädiert für eine Deregulierung und die Absenkung von Standards für Neubauten – "nicht nur im öffentlichen, sondern vor allem auch im privaten Sektor". Er stellt klar: "Ohne private Investoren, die Wohnraum schaffen, werden wir die angespannte Lage in den Ballungsräumen nicht in den Griff bekommen."

Kommentare (1)

Rolf Heinrichs
07.01.2016 - 08:44
Zastrow hat den Finger auf die Wunde gelegt: der deutsche Wohnungsbau ist verkrustet in seiner Struktur, er ist überreguliert, von unbezahlbar hohen Standards belastet, durch Mietpreisbremsen erdrosselt, angemessene Bauunterhaltung wegen zu hoher Baukosten und zu geringer Mieteinnahmen verhindernd und letztendlich zu maroden Immobilien im sozialen Wohnungsbau und auch in der privaten Wohnungsbauwirtschaft führend. Die Lösung ist schwierig aber einzig: Pragmatische Lösungen, die den Wohnungsbau intensivieren und damit Angebot und Nachfrage in ein Gleichgewicht bringen, auf dass die Mieten bezahlbar bleiben und Angebotsvielfalt besteht. In dieser Denkweise kann Zastrow und seine sächsische FDP nur zu dem Schluss kommen: Dresdner Rot-Rot-Grün-Piraten-Schwarz-Parteien: die Drewog sollte nicht wieder auferstehen, es geht in Dresden auch ohne Drewog, denn sonst haben wir wieder DDR, die 1989 zu Recht untergegangen sein sollte, auch wenn Pegida und die Mehrheitsfraktionen davon träumen.

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