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Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern

Marie-Christine Ostermann (Quelle: Facebook)Marie-Christine Ostermann (Quelle: Facebook)
11.03.2015 - 14:15

Marie-Christine Ostermann, Schatzmeisterin der NRW FDP, war zu Gast bei „Das Duell“ auf „n-tv“. Sie diskutierte mit Malu Dreyer, sozialdemokratische Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, das Thema "Transparente Gehälter und Mindestlohn - SPD im Regulierungsrausch?" Zum Vorstoß von Familienministerin Schwesig, die an einem Transparenzgesetz für Gehälter arbeitet, erklärt Ostermann: „Ich bin natürlich auch absolut der Meinung, dass Frauen für die gleiche Leistung, die sie erbringen, genauso bezahlt werden müssen, wie Männer - das ist ganz klar!“ Allerdings berichtet sie, dass das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern hauptsächlich deswegen bestehe, weil keine geeigneten Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf vorliegen.

Die Freie Demokratin führt aus: „Wir haben keine Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, Karriere zu machen, ein hohes Gehalt zu verdienen und gleichzeitig für die Kinder da zu sein. Und so viele Frauen, wenn sie sich nun mal zwischen beidem entscheiden müssen, wählen dann nun mal eben lieber das Privatleben und die Kinder und das ist sehr schade. Anstatt irgendwelche Symptome zu bekämpfen durch so ein Gleichstellungsgesetz, was sehr viel Bürokratie, Missgunst, Neid schaffen würde, wäre es deutlich besser die Rahmenbedingungen weiter zu verbessern. Wir brauchen mehr Kita-Plätze, Ganztagsschulen und eine viel bessere Betreuung rund um die Uhr für die Kinder, dass eben Eltern auch eine Karriere machen können – Mütter wie Väter.“

Kommentare (1)

R. Lutz
28.07.2015 - 10:31
ein hohes Gehalt zu verdienen und gleichzeitig für die Kinder da zu sein: funktioniert nicht, fragen sie die Väter die nicht da sind. Und so viele Frauen, wenn sie sich nun mal zwischen beidem entscheiden müssen, wählen dann nun mal eben lieber das Privatleben und die Kinder und das ist sehr schade: somit müssen sie wohl dazu gezwungen werden, mit flächendeckenden Kitas, Tag und Nacht. „Wie verwirrt oder lethargisch müssen Menschen sein, welche die Erziehung ihrer Kinder, Hirne und Herzen ihrer Jugend dem Diktat von Politikern und Funktionären überlassen?“ Es gibt für mich nichts Schlimmeres als Erwachsene, die Kinder und Jugendliche für ihre Zwecke missbrauchen. Besonders verwerflich wird es, wenn Staat und Regierung dies tun. Es ist sicher nicht neu, dass Politiker ihre Macht dafür missbrauchen, Ideologien und Dogmen „Kind-gerecht“ in die Köpfe unschuldiger Opfer einzupflanzen. Darum die Sprüche: Wir brauchen mehr Kita-Plätze, Ganztagsschulen u. Fremd-Betreuung rund um die U.
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