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Wahl in Russland zukunftsweisend

KremlIn Russland stehen im März die Präsidentschaftswahlen an

Warum überhaupt an den Präsidentschaftswahlen 2018 in Russland teilnehmen? Diese Frage stellt der Leiter des Russlandbüros der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, Julius von Freytag-Loringhoven, in seinem Meinungstext über den bevorstehenden Urnengang. Schließlich sei klar, dass Wladimir Putin durch die selbst geschaffene Alternativlosigkeit die Präsidentschaftswahl im Voraus gewonnen hat. Dennoch: Eine Teilnahme könnte zur zukünftigen Richtung des Landes beitragen, so der Russland-Experte.

Schließlich würden viele neue Kandidaten zu der Wahl antreten. Zwar bleibe bei staatlicher Kontrolle des Fernsehens und ständigen Berichten über die Taten des Präsidenten deren Einfluss zunächst begrenzt, so Freytag-Loringhoven. Doch die antretenden Parteien würden trotz allem unterschiedliche Angebote an die Menschen stellen. Und im schlimmsten Fall "beginnen die Veränderungen erst nach der verfassungsmäßig letzten Amtszeit Putins im Jahr 2024." 

Den gesamten Meinungsartikel zu den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in Russland von Julius von Freytag-Loringhoven finden Sie hier. (bh)

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