StiftungDatenschutz

Wehrhaft im Web unterwegs

Handy-Nutzer

Die Stiftung für die Freiheit macht sich für die Privatsphäre der Bürger im Netz stark. Bei einer Veranstaltung in Potsdam ging es um digitale Selbstverteidigung und Datenschutzstrategien. Impulsredner Ulf Buermeyer, der als Richter am Landgericht Berlin tätig ist, sprach über die rechtlichen Aspekte informationeller Selbstbestimmung. Er gab einen spannenden Überblick über die Geschichte des Datenschutzes und betonte, dass es heute besonders wichtig sei, persönliche Daten im Griff zu haben.

Im Anschluss kam der technische Teil, in dem Thomas Möhle, Mitglied im Bundesvorstand der Jungen Liberalen und Gründer eines Startup-Unternehmens, erklärte, wie jeder unkompliziert Datensicherheit bei sich umsetzen kann. Es lässt sich beispielsweise einfach feststellen, ob die Verbindung zu einer Seite verschlüsselt ist, weil die URL im Adressfeld dann mit "HTTPS" beginnt.

Weiter ging es mit Tipps zum Schutz gegen Datenträgerverlust, Massenüberwachung und unsichere Netze. Möhle sprach unter anderem über Chatprogramme auf dem Handy wie WhatsApp, das leider alle Nachrichten unverschlüsselt verschickt. Eine sichere Alternative wäre beispielsweise Threema. Zum Schluss gab er noch eine kurze Zusammenfassung aktueller Verschlüsselungstechnologien.

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