FDPUnwetterschäden

Hilfszusagen für Hochwasser-Opfer rasch und konkret einlösen

Hochwasser
02.06.2016 - 12:15

Nach Willen der FDP-Landtagsfraktion in Baden-Württemberg sollen Gemeinden, die durch das Tiefdruckgebiet 'Elvira' verursachte Unwetter schwer geschädigt wurden, schnell finanzielle Hilfe bekommen. Mit einem parlamentarischen Antrag wirbt die FDP-Fraktion dafür, Mittel aus den verschiedenen Förderprogrammen des Landes in den kommenden Jahren verstärkt den Betroffenen des Hochwassers zukommen zu lassen. Der landwirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Friedrich Bullinger, rief die Landesregierung zum Handeln auf.

"Wir erwarten jetzt nicht nur öffentlichkeitswirksame Ministerbesuche, wenn die ersten Aufräumarbeiten schon längst abgeschlossen sind, sondern die Konzentration von städtebaulichen Sanierungsmitteln, Mitteln für den Straßenbau und Landeszuschüssen zur Sanierung kommunaler Einrichtungen auf die betroffenen Gebiete", erläuterte Bullinger.

Zudem müsse geprüft werden, inwieweit durch das Unwetter 'Elvira' Schwachstellen des Hochwasserschutzes zutage getreten seien. Bullinger, der sich am Montag selbst ein Bild von den verheerenden Schäden in Braunsbach gemacht hatte, lobte die vielen ehrenamtlichen Helfer vor Ort. "Die ganze Region packt an, wenn Menschen Hilfe brauchen. Das ist vorbildlich und nicht selbstverständlich", betonte der Freidemokrat.

Sie wollen auch mit Ihrer Spende den betroffenen Gemeinden direkt helfen? Hier finden Sie Initiativen zur Unterstützung der Aufräumarbeiten in Flachslanden und Obernzenn sowie in Braunsbach.

Kommentare (1)

Walter Herrmann
02.06.2016 - 22:18
Es ist schrecklich, was auch bei uns in Deutschland in den letzten Jahren Unwetter (Sturm, Hagel, Überschwemmung) anrichten, in Hochwassergebieten fast jährlich. Schnelle Hilfe ist angesagt, betroffene Gemeinden zu unterstützen ist notwendig. Bei Hausrat und Gebäuden sollte man aber differenzieren, wer sich gegen Schäden versichern kann und es (vielleicht sogar bewußt) ignoriert. In Hochwassergebieten, wo man sich nicht gegen Überschwemmung versichern kann sollte Hilfe selbverständlich sein. Wer sich versichern kann und dies unterläßt sollte aber nicht auf Kosten des Steuerzahlers entschädigt werden, sondern Hilfe nur auf Darlehensbasis bekommen. das ist Solidarität.
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