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FDP kämpft für gerechte Rente

Christian LindnerChristian Lindner

Das großkoalitionäre Gezerre um die Rente geht weiter. FDP-Chef Christian Lindner plädierte im ZDF-Mittagsmagazin für eine Politik, die gerecht gegenüber den Generationen der Kinder und Enkel ist. Er kritisierte, dass die bisherigen Maßnahmen der schwarz-roten Koalition nicht dazu beigetragen hätten, Altersarmut wirksam zu bekämpfen.

Die Rente mit 63 und die Mütterrente hätten nicht gegen Altersarmut bei den wirklich Bedürftigen geholfen, kritisierte Lindner. Das Ziel sei ein würdiges Leben auch für Menschen mit kleiner Rente. "Darum muss es bei einer Rentenreform gehen." Er kritisierte darüber hinaus, dass die Rente mit 63 nicht an der Bedürfnissituation orientiert gewesen sei. Lindner verwies außerdem darauf, dass alle Rentenberechnungen im Jahr 2030 endeten. Die Frage, wie es danach weitergehe, bleibe bislang ungeklärt.

Mietfreies Wohnen ist die beste Altersvorsorge

Mit Blick auf Altersarmut und Generationengerechtigkeit ist aus Sicht der Freien Demokraten entscheidend, dass die alle Säulen der Altersvorsorge gleichermaßen gestärkt werden. Lindner führte aus, dass neben der gesetzlichen und der betrieblichen Rente "natürlich auch die Möglichkeit, Eigentum zu bilden" eine Rolle spiele. Denn mietfreies Wohnen sei die beste Altersvorsorge. Allerdings werde das den Menschen immer schwerer gemacht, monierte der FDP-Chef.

Mehr Flexibilität statt Stilllegung

Das Rentenkonzept der Freien Demokraten will die Selbstbestimmtheit der Menschen fördern. Jeder sollte selbst entscheiden können, wann er in Rente geht. "Wer sich für den früheren Renteneintritt entscheidet, sollte keine Bürokratie haben, wenn er etwas dazuverdienen will", forderte Lindner. Die Rente mit 63 sei im Gegensatz dazu eine "Stilllegungsprämie für Arbeitskräfte, die noch gebraucht werden".

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