FDPRentenpolitik

Enkelfitte Rente statt neuer Wahlkampfgeschenke

Nicola BeerNicola Beer macht sich für das FDP-Rentenkonzept stark

Die CSU will die sogenannte Mütterrente noch einmal ausweiten. Nach dem Willen der Partei sollen Mütter, die vor 1992 Kinder zur Welt gebracht haben, vollständig denen gleichgestellt werden, deren Kinder danach geboren wurden.  Die Ausweitung ist Teil des neuen Rentenkonzepts von Bayerns Sozialministerin, die damit Altersarmut vermeiden will. FDP-Generalsekretärin Nicola Beer hält dieses Mittel für eher untauglich. Die Ausweitung gehe zudem zulasten der nachfolgenden Generationen. Sie wirbt einmal mehr für das Rentenmodell der FDP.

Der Großen Koalition wirft sie vor, kein probates Mittel zu Bekämpfung der Altersarmut zu haben: "Statt über eine Ausweitung der Mütterrente zu fabulieren wie jetzt die CSU, sollte sie die Attraktivität der privaten Altersvorsorge steigern, beispielsweise indem Einkünfte aus privater und betrieblicher Vorsorge nicht mehr voll auf die Grundsicherung im Alter angerechnet werden. Dann würden alle profitieren, die für das Alter vorsorgen", verweist sie auf das jüngst beschlossene Konzept der Freien Demokraten.

Altersvorsorge nach dem Baukastenprinzip

Die von der CSU ins Spiel gebrachte Ausweitung der Mütterrente sei hingegen zur Bekämpfung von Altersarmut eher untauglich. "Statt neuer Wahlgeschenke nach dem Motto ‚Darfs ein bisschen mehr sein‘ brauchen wir ein Rentensystem, das auch in der Zukunft trägt und finanzierbar ist", bekräftigt Beer. Also eine Altersvorsorge nach dem Baukastenprinzip, die gleichermaßen auf gesetzliche, betriebliche und private Vorsorgeelemente setzt. "So machen wir die Rente enkelfit."

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